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Ausstellung
Ausstellung

Ausstellungsraum Klingental

Salon du Lapin

Heute: Geschlossen

10. September 2023 - 15. Oktober 2023

Für fünf Wochen wird im Ausstellungsraum Klingental der Salon du Lapin eingerichtet. Als Verweil-, Konzentrations- und Diskussionsort lädt der Salon dazu ein, sich in den Kaninchenbau fallen zu lassen und sich von den zur Verfügung gestellten Arbeiten einlullen und entrücken zu lassen.

Kunst braucht Zeit, so wie die Zeit Kunst braucht. Das Kaninchen rennt und schlägt Haken. Doch wie dieses hüpft, oszilliert das Verhältnis zwischen Zeit und Kunst hin und her innerhalb der unterschiedlichen Stadien der Kunstproduktion und -präsentation. Wochen, Monate oder gar Jahre können vergehen von der Ideensammlung, über die Recherche- und Produktionsphase bis zur Präsentation im Ausstellungsraum. Aber wie viel Zeit benötigt Kunst, um rezipiert und verstanden zu werden? Was ist denn überhaupt "Zeit" für uns? Objektiv terminierend und dennoch der subjektiven Empfindung unterworfen, finden wir. Und doch scheinen wir nie genug Zeit zu haben und uns zu nehmen.

Der Salon du Lapin möchte dem Publikum Zeit und Raum eröffnen, um sich in die Werke von 13 zeitgenössischen Künstler*innen aus unterschiedlichen Regionen der Schweiz vertiefen zu können. Beim Tee auf einem bequemen Sofa sitzend in eine textbasierte Arbeit zu versinken oder auf einem Sitzsack liegend sich auf eine Video-Arbeit zu konzentrieren: Der Salon bietet die Atmosphäre und das Setting, welches es dem geneigten Publikum ermöglicht, durch die gezeigten Arbeiten beispielsweise über das ungelöste Verhältnis von Zeit und Raum, der echten Poetik der Destabilisierung des (Mehr-)Sprachlichen und was es bedeutet, Hier zu sein und Ich zu sagen zu sinnieren.

Wie in jedem Salon soll auch hier der gemeinschaftliche Austausch seinen Platz finden und solche Fragen bei Veranstaltungen diskutiert werden. Bei Lesungen, Performances und gemeinsamen Gesprächen wird die Begegnung zwischen kunstherstellender und kunstbetrachtender Person geschaffen und dem hastigen Kaninchen Zeit geschenkt.

Der Salon du Lapin wird unterstützt von: Kunstkredit Basel-Stadt, kulturelles.bl, Kanton Basel-Stadt Kultur, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia


Kuratli/Wunderlin (Original: J.-F. de Troy, A Reading of Molière, ca. 1728, Private Collection)
Museum

Ausstellungsraum Klingental

Geschlossen

Kasernenstrasse 23,  4058  Basel

©Ausstellungsraum Klingental

Öffnungszeiten

Mo Geschlossen  |  Di Geschlossen  |  Mi 15.00 - 18.00 Uhr  |  Do 15.00 - 18.00 Uhr  |  Fr 15.00 - 18.00 Uhr  |  Sa 13.00 - 18.00 Uhr  |  So 13.00 - 18.00 Uhr

Die Öffnungszeiten sind nur bei laufenden Ausstellungen gültig.

Museum

Der Ausstellungsraum Klingental schafft eine Plattform für die Auseinandersetzung mit dem aktuellen Schaffen der in Basel lebenden Künstlerinnen und Künstler. Wir präsentieren, befragen und kommentieren ihre künstlerische Recherchen zu Handen des interessierten Publikums. Wir verstehen den Ausstellungsraum Klingental als Ort der Begegnung und Gastfreundschaft zwischen aktueller Kunst und Öffentlichkeit.

Der experimentelle Umgang mit verschiedenen Vermittlungsformaten ist ein wichtiger Bestandteil der stadtübergreifenden Projekte wie der Museumsnacht und der Regionale.

Eine wichtige Funktion des Ausstellungsraum Klingental ist die Nachwuchsförderung. Er entdeckt und zeigt unter den Künstlerinnen und Künstlern innovative Talente und gibt Kunstvermittler/innen die Chance professioneller Erfahrung. Wir wollen aber auch wichtige Positionen älterer Generationen immer wieder neu überprüfen und vermitteln.

Gegründet 1974, wird das Programm von einem stets erneuerten Team engagierter Kunstschaffender und Gastkurator/-innen betreut.

Eintrittspreise

Eintritt frei

Anfahrt

Anreise mit dem öffentlichen Verkehr: Tram 8, Haltestellen «Rheingasse» oder «Kaserne».

Barrierefreiheit

zugänglich
Ausstellungen
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Ausstellungsraum Klingental

Country Offside

02. Juni 2024 - 30. Juni 2024

Country Offside ist ein Forschungs- und Ausstellungsprojekt, in welchem die KünstlerInnen Nina, Oz & Valentín die performativen und sinnlichen Qualitäten traditioneller Objekte erforschen, indem sie patriotische Gewohnheiten und Traditionen wie argentinische Gauchos oder ...
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