«Museen für Demokratie»: Basler Museen feiern den Tag der Demokratie
Das kulturelle Erbe in den Museen ist ein zentrales Fundament, wenn es darum geht, Fragen zur Gesellschaft zu diskutieren und sie zu verstehen. Es bietet eine einzigartige Basis, um in die Vergangenheit zu blicken, sich im Hier und Jetzt mit ihr auseinanderzusetzen und Antworten für die Zukunft zu erarbeiten.
Die Museen helfen dabei, die Demokratie lebendig zu halten. Mit einer Fülle an Sonderaktivitäten feiern Museen in der Region Basel am 15. September den internationalen Tag der Demokratie. Unter dem Motto «Museen für Demokratie» stärken sie das gesellschaftliche Miteinander, fördern den Dialog und schlagen Brücken zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Die geplanten Aktionen finden zwischen dem 1. und 30. September statt und erreichen ihren Höhepunkt rund um den Tag der Demokratie. Mit Führungen, Vorträgen, einer Radiosendung, Interventionen im digitalen und öffentlichen Raum laden Museen am 15. September die Bevölkerung ein, Demokratie nicht nur als Staatsform, sondern als gelebten Alltag zu erfahren.
Dass Museen das höchste Vertrauen nach Familie und Freunden geniessen, ergab eine 2024 veröffentlichte Studie des Instituts für Museumsforschung Berlin mit dem Titel «Das verborgene Kapital». Diese erfreuliche Nachricht ist ein grosser Ansporn für die Museen und Gedächtnisinstitutionen, ihre Forschungen und kuratorische Arbeit transparent zu vermitteln.
Aktivität zum Internationalen Tag der Demokratie
Anatomisches Museum der Universität Basel
Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
MUKS – Museum Kultur & Spiel Riehen
S AM Schweizerisches Architekturmuseum
Democracy Day
Der Tag der Demokratie wird jedes Jahr am 15. September gefeiert. Er wurde 2007 von der UNO auf internationaler Ebene eingeführt, um jährlich über den Zustand der Demokratie weltweit nachzudenken. Weitere Aktivitäten in der Schweiz zum Democracy Day findet sich auf der Aktionsplattform.