Führung

Führung: Arthur Einstein und der Nautilusbecher

1. April 2026 | 12:30 - 13:15 Uhr
Ein Werkstattbericht der Provenienzforschung am HMB
Ein handgeschriebener Briefkopf von Arthur Einstein aus dem Jahr 1939 mit Adresse in London
Im Jahr 1938 emigrierte der Münchner Kunsthändler Arthur Einstein aufgrund der NS-Verfolgung aus Deutschland. Sein Geschäft hatte er zuvor nach Druck vonseiten der Behörden aufgeben müssen. Kurz nach der geglückten Flucht bot er aus seinem Londoner Exil dem Historischen Museum Basel zwei wertvolle Objekte mit Basler Beschauzeichen an, einen Nautilusbecher und einen Büttenmann. Die Kommission zum HMB willigte ein und erwarb beides. Angesichts der Umstände seiner Flucht und des bald darauf erfolgten Verkaufs eröffnen sich einige Fragen zum Kontext dieses Erwerbs. Stammten die beiden Objekte aus seinem eigenen Besitz oder verkaufte er sie für einen anderen? Steht der Verkauf mit seiner Flucht in Zusammenhang? Renato Moser und Karl Clemens Kübler gewähren einen Einblick in die laufenden Recherchen.
Wir empfehlen, frühzeitig zu erscheinen – die Plätze sind begrenzt.
Sprache: Deutsch